Neben mehr oder weniger allgemein bekannten Projekten wie der Elektronischen Gesundheitskarte, die große Bedenken bezüglich des Datenschutzes und der Kostenerwartungen von vielen Seiten hervorgerufen hat, drängt der Bund auf die Einführung einer Infrastruktur für die rechtsverbindliche Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden (sowie jeweils den Bürgern und Behörden untereinander).
Die De-Post, deren Name auf den ersten Hör so klingt, als wolle man die bisherige E-Mail-Entwicklung rückgängig machen, möge laut den Initiatoren “so einfach wie E-Mail, so sicher wie Papierpost” sein. Doch erfüllt De-Mail diese Ziele, ist es überhaupt ratsam, sich nur auf diese Ziele zu beschränken? Welchen Akteuren muss bei der Kommunikation vertraut werden? Alternativen?